Baumhaus bauen Teil 2

Im ersten Teil zum Baumhaus bauen haben wir Materialien, Werkzeuge und wesentliche Punkte angesprochen sowie erklärt. Heute geht es direkt ans Eingemachte. Im Mittelpunkt, um das Baumhaus bauen zu können steht dabei die Plattform. Das Herz. Dabei müssen die Bohlen waagerecht mit einer Wasserwaage ausgerichtet werden. Querstreben unter dem Boden geben Halt und dienen somit als zusätzliche Träger. Zur Befestigung dienen nun die Schrauben. Für ausrechend Stabilität, sollten Sie für das Baumhaus bauen mindestens eine Größe von 10 x 1000 mm bei den Schrauben auswählen. Im Weiteren wird nun der Rahmen des Bodens im praktischen durch die Bohlen aufgebaut. Kanthölzer werden dazu an den Bohlen angebracht, die sich auf den Querstreben abstützen. Erst wenn die Bodenkonstruktion steht, können die einzelnen Holzbretter verlegt werden, die dann nach und nach den Fußboden beim Baumhaus bauen bilden.

Die Wände beim Baumhaus bauen

Ist der Boden erst einmal fertiggestellt, ist das Herz des Baumhauses erwacht. Nun geht es an die Seitenwände. Dabei platzieren Sie an den Ecken jeweils Kanthölzer, die senkrecht stehen. Zwischen diesen können Sie dann weitere setzen. Beim Baumhaus bauen sollten Sie hierbei unbedingt aber auch an den Eingang denken. Es muss also eine Aussparung geschaffen werden.

Zur Stabilisierung und für die Wandfassade werden beim Baumhaus bauen die Holzbretter genutzt. Diese werden in der Regel waagerecht an den Kanthölzern montiert. Sofern Fenster geplant sind, sollten hierbei bereits ebenfalls Aussparungen eingeplant werden.

Baumhaus bauen und das Dach

Um das Dach beim Baumhaus bauen zu konstruieren bestehen mehrere Ansätze. Hierfür nutzen Sie Teerpappe und die Querstreben. Mit den Querstreben können Sie als Heimwerker ein Gerüst erstellen. Wir empfehlen hierfür eine Neigung um die 45 Grad. Grundsätzlich raten wir immer zu einem Schrägdach, damit sich keine Pfützen bilden können. Bei eine Flachdach ist die Gefahr besonders groß, was besonders zu Feuchtigkeitsproblemen führen kann.

Nun kommen noch die Abschlussarbeiten für das Baumhaus bauen. Die Holzschutzlasur kann nun an die Wände angebracht werden. Ist das erfolgt, sollte alles sehr genau geprüft werden. Insbesondere die Stabilität. Gleichzeitig aber auch ob nach dem Baumhaus bauen eventuell noch Nägel oder Schrauben herausragen. Ist das Haus sicher, kann es nun von Ihrem Nachwuchs genutzt werden. Eine ständige Kontrolle, besonders nach starken Regenfällen und Sturm sollte aber immer erfolgen. Achten Sie auch darauf, dass der ausgewählte Baum, das Baumhaus tragen kann. Eine Überfüllung ist zudem zu vermeiden. Um die Stabilität zu gewährleisten, sollten sich im Baumhaus nie mehr als 3 Kinder befinden. Gerade bei kleinen Kindern macht es Sinn, das Haus möglichst niedrig anzusetzen.

Auf den Baum verzichten

Wenn Sie im Garten keinen geeigneten Baum haben, um ein Baumhaus bauen zu können, gibt es Alternativen. Bauen Sie einfach aus stabilem Holz ein hohes Podest, auf das später das Baumhaus aufgesetzt wird. Sträucher und Hecken können dann nach dem Baumhaus bauen als Sichtschutz dienen. Am Ende steht natürlich auch das Einweihungsfest. Hierzu eignen sich kleine und kreative Geschenke, um das neue Baumhaus einzuweihen. Ob nun für die eigenen Kinder oder für alle Beteiligten, die mit viel Mühe und Liebe das Baumhaus aufgebaut haben.

[Bild: frank.b/Flickr.]