Dach dämmen

Um den Dachboden vor einem Wärmeverlust zu schützen, ist die Zwischensparrendämmung eine ideale Alternative. Interessant ist diese Möglichkeit beim Dach dämmen vor allem dann, wenn der Dachboden in der nächsten Zeit weiter ausgebaut werden soll. Sollte dieser jedoch nicht ausgebaut werden, raten wir Heimwerkern dazu, eine weitere thermische Trennung einzubauen. Diese führt dann zu einer Trennung zwischen dem unbeheizten Dach und der beheizten Einheit unter dem Dach. Bevor es jedoch an das Dach dämmen geht, ist es ratsam einen Fachmann zusätzlich zu konsultieren.

Dach dämmen – Das Material

Der Fokus liegt natürlich auf dem Dämmmaterial. Im Handel lassen sich dafür Systeme unterschiedlicher Hersteller finden. Das Dämmmaterial ist meisten in Platten-, Rollen- oder mattenform erhältlich. Folien dienen dabei als Dampfsperre. Des Weiteren werden Klebebänder, vorgefertigte Manschetten, sowie Unterspann- und Schalungsbahnen benötigt. Nicht zu vergessen ein Dichklebestoff.

Bei der späteren Montage ist es besonders wichtig, dass das Dämmmaterial lückenlos und somit Dicht an den Sparren anliegt. Handwerker empfehlen hierbei eine Dicke von mindestens 16 Zentimetern (besser 20 cm).

Der Anfang

Wer das Dach dämmen möchte, sollte zunächst den genauen Abstand zwischen den Sparren messen und dem Dämmstoff richtig zuschneiden. Bei dem Zuschnitt immer 1 – 2 cm als Übermaß hinzurechnen. Nun wird das Dämmmaterial direkt zwischen die Sparren gepresst. Eine Dampfbremsfolie wird nach der Montage angebracht, damit die Konstruktion gegen Tauwasser abgedichtet ist. Die Folie wird mit Überstand an den Giebelwänden getackert und danach mit Kleber –luftdicht- an der Wand verklebt.

Kabel und Rohre nicht vergessen

Ganz wichtig: Vergessen Sie beim Dach dämmen nicht die Kabel und Rohre luftdicht abzukleben. Hierfür kann die Dampfsperre kreuzförmig eingeschnitten werden. Soll das Dach später ausgebaut werden, kann nach dem Dach dämmen das luftdicht versiegelte Dach noch verkleidet werden. Hierfür werden in der Regel Gipskartonplatten genutzt.

 

Bildquellenangabe: Benjamin Matzmorr  / pixelio.de