Handwerker geraten in Krise

Die Regierungen der einzelnen Länder geraten derart in Hysterie, dass sie ganze Branchen sperren und leichtfertig die Pleite von tausenden von Unternehmen hinnehmen. Dabei scheint jedes Mittel recht, was mit den Betrieben passiert, scheint keinen Politiker zu interessieren. Es wird mit großen Todeszahlen jongliert, die bei näherem Hinsehen, nur wenig Bestand haben.

Handwerker sind in diesen Tagen besonders betroffen. Floristen, Friseure, genauso wie der Handwerker auf dem Bau. Zar dürfen letztere noch arbeiten, durch den Mindestabstand, der aber auch auf der Baustelle mittlerweile einzuhalten ist, wird der Job deutlich erschwert. Gleichzeitig entsteht ein weiteres Problem. Zahlen die Auftraggeber wirklich noch und wenn, wie lange können sie das Durchhalten. Neue Wohnobjekte, die gebaut werden, sind derzeit nur schwer zu vermieten. Insgesamt sind die Handwerker also genauso schlimm betroffen, wie viele andere Branchen auch.

Handwerker und die Corona Krise

In Bayern hat ein Ministerpräsident sein Bundesland vollkommen lahm gelegt. Die spätere juristische Aufarbeitung wird zeigen, ob Ministerpräsidenten und Bürgermeister fahrlässig gehandelt haben. Viele haben den Notstand ausgerufen, obwohl eine solche Situation noch gar nicht bestand. Aus rechtlicher Sicht hätte also gar kein Notstand ausgerufen werden dürfen. Die Leidtragenden ist die Bevölkerung. Bei den Handwerkern gibt es die pure Existenzangst. Niemand weiß, ob sie diese Zeit überlegen und die, die noch arbeiten, müssen darauf hoffen, am Ende ihr Geld zu bekommen. Die staatlichen Hilfen sind zwar zugesagt, gleichen aber einem Akt der Bürokratie und erschweren die Inanspruchnahme.

Aktuell hat es vor allem die Friseure stark getroffen. Die meisten Betriebe sind wütend und verstehen diese Maßnahme nicht. Die Regierung hat ihnen in nur einem Tag die Existenzgrundlage entzogen und keiner weiß, für wie lange. Dabei hätte es andere Wege gegeben. Niemand hätte seinen Laden schließen müssen, niemand hätte Angst um seine Existenz haben müssen. Nothilfen gibt es kaum. Zwar werden Programme auferlegt, diese sind aber sichtlich ein Witz. Der Antrag ist wie üblich bürokratisch und kaum sinnvoll.

Neue Branchen als Hoffnung

Schon jetzt überlegen viele Handwerker, wie es weitergehen soll. Der Staat hat ihnen (vielleicht sogar fahrlässig) die Existenzgrundlage genommen. Einige denken darüber nach, das Land zu verlassen. Manch einer hat während seiner Verzweiflung gezockt, wurde gar vom Hyperino Bonus angelockt und kam dann auf die Idee, sich in so einem Unternehmen zu bewerben. Tatsächlich profitiert die Glücksspielbranche vom Virus. Der Umsatz steigt von Tag zu Tag und die Geschäfte boomen ja schon seit Jahren. Während Handwerker sprichwörtlich down sind, bietet sich vielleicht in solchen Unternehmen eine neue Berufschance.

Auch Bäcker betroffen

Während die Supermärkte weiterhin gestürmt werden, bleiben die Bäckereien alleine. Sie dürfen zwar weiterhin öffnen, haben aber weniger Kundenandrang. Auch hier kann es zu zahlreichen Pleiten kommen. Ebenso Musiker, die plötzlich ohne Geld dastehen.

Nur Maurer, Dachdecker und Elektriker stehen noch gut da. Allerdings ist auch hier eine Gefahr spürbar. Zwar sind die Bücher voll, aber es bleibt ungewiss, ob die Auftraggeber am Ende wirklich bezahlen können. Denn diese sind ja auch von der hausgemachten Krise betroffen und müssen ihr Geld zusammenhalten.