Heizperiode und Lüften

Bereits in unserem Vorartikel haben wir uns mit dem Thema richtig Lüften beschäftigt. Nur so lässt sich zu viel an Feuchtigkeit aus den Zimmern vertreiben. Als normaler Wert gilt dabei um die 60 Prozent Feuchtigkeit. Mehr jedoch kann vor allem die Schimmelbildung anregen. Besonders in der Heizperiode ist richtiges Lüften enorm wichtig. Dabei kann sich ein falsches Lüften nicht nur auf unser Wohlsein, sondern sich auch deutlich auf den Energieverbrauch auswirken.

Richtig Lüften in der Heizperiode

Auch hier gilt die Faustformel: Mindestens 4 x richtig Lüften. Das bedeutet, Fenster ganz öffnen und am besten auch mit gegenüberliegenden Fenstern richtig gut durchlüften. Auch wenn es draußen kalt ist, sollten Sie so mindestens 4 – 5 Minuten richtig lüften. Dabei können Sie den Lüftungsvorgang auch mit einem Thermo-Hygrometer einfach prüfen. Diese ist im Handel erhältlich und misst neben der Temperatur auch den Feuchtigkeitsbestand in der Wohnung. Achten sollten Sie darauf, das 60 Prozent nicht überstiegen werden.

Auskühlen verhindern

Wenn Sie Nachts gerne die Fenster öffnen, sollten die Türen zu den Zimmern in der Regel geschlossen bleiben. So kommt es in der Nacht nicht zu einer direkten Auskühlung. Heizkörper sollten beim Lüften immer AUS gestellt werden. Andernfalls heizen Sie direkt auch draußen und verbrauchen so unnötige Energie.

In vielen Haushalten sind immer wieder Luftbefeuchter an den Heizungen zu erkennen. Diese bringen jedoch effektiv kaum etwas. Sinnvoller ist da schon das richtige Lüften. Ist Ihnen die Luft im Raum zu trocknen, lüften Sie einfach weniger. So können Sie das richtig Lüften optimal an Ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen.

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