Reparaturkostenversicherung

Macht eine Reparaturkostenversicherung eigentlich Sinn? Immer häufiger wird diese bei elektrischen Geräten von groß bis klein angeboten. Mit der Versicherung wird ein Schutz vor teuren Reparaturen bei Defekten offeriert. Dabei ist der Beitrag zur Reparaturkostenversicherung oft jedoch sehr hoch. Von 2 bis zu 15 Euro reicht die Spanne pro Monat. Zahlbar im Quartal, jährlich oder monatlich. Kommt es zu einem Defekt, prüft die Reparaturkostenversicherung zunächst, ob eine Reparatur überhaupt noch wirtschaftlich ist. Falls nein, erfolgt vielfach ein Neukaufzuschuss.

Reparaturen sind teuer. Eine Versicherung kann manchmal aber noch teurer sein …

Ziemlich teuer

Die Reparaturkostenversicherung erweist sich vielfach als einfach zu teuer. Berechnet man alle Beiträge über mehrere Jahre, kommen dabei oft erstaunliche Summe zusammen. Zudem sind elektrische Geräte in den ersten 2 Jahren sowieso durch die Gewährleistungspflicht geschützt. Die Verkäufer tragen in diesem Fall die Reparaturkosten. Selbst verschuldete Defekte natürlich nicht. Allerdings werden diese auch nicht von der Reparaturkostenversicherung getragen.

Die Fallen

Lesen Sie zuvor das Kleingedruckte. Viele Defekte sind in der Reparaturkostenversicherung ausgenommen. Oft gelten zudem Höchstsummen für die Reparatur. Lange Laufzeiten runden die Reparaturkostenversicherung oft zudem ab.

Hinzu kommt, dass die Versicherten zunächst in Vorleistung gehen müssen. Erst wenn die Reparatur bezahlt wurde, leistet unter Umständen die Reparaturkostenversicherung. Somit ist die Absicherung in vielen Fällen vollkommen sinnlos. Wichtig ist auch: Erkundigen Sie sich vor Reparatur, ob überhaupt diese Leistung übernommen werden. Denn grundsätzlich müssen Sie die Kosten für die Reparatur tragen, unabhängig davon, ob die Reparaturkostenversicherung diese auch später übernimmt.

Bild: Norbert Lorenz  / pixelio.de