SOLAR AKKU

Die Selbstversorgung mit Solar Akku wird immer beliebter. Die Preise sind aber recht hoch, so dass sich die Anschaffungspreise kaum rentieren. Neuen Wind könnten aber die Elektroautos in den Markt bringen. Sollten sich diese im Laufe der Zeit durchsetzen, könnten auch die Solar Akku Batterien im Preis deutlich fallen.

Eine Selbstversorgung durch eine Solaranlage kann nur wirklich dann effektiv sein, wenn der erzeugte Strom gespeichert werden kann. Meistens produziert die Anlage vor allem dann Strom, wenn dieser nicht oder nur im geringen Umfang benötigt wird. Dadurch ist dieser sehr unregelmäßig verfügbar. Solar Akku sorgen dafür, dass dieser einfach gespeichert und dann zu beliebigen Zeiten genutzt werden kann.

Problem Solar Akku

Ein Solar Akku ist teuer. Doch nicht nur das. Die heutigen Modelle sind noch ziemlich schwer und die Lebenszeit ist begrenzt. Aktuell ist ein Solar Akku nicht bezahlbar. Die Lebenszeit müsste bei den derzeitigen Preisen mindestens 20 Jahre betragen, damit sich die Anschaffung rechne. Der Preis pro Kilowattstunde an Speicherkapazität dürfte einen Preis von maximal 400 Euro nicht überschreiten. Die Preise liegen aber immer noch deutlich höher. Zwar sanken die Preise in den letzten Jahren um bis zu 25 Prozent bei den Solar Akkus, ausreichend ist das aber noch nicht.

Nur wenige Solar Akkus

In Deutschland sind bis jetzt gerade einmal 15.000 Solar Akkus installiert. Das hört sich viel an. Ist aber im Vergleich zu den Anlagen relativ gering.

Förderung für Solar Akku?

Eine Alternative liegt in zinsvergünstigten Darlehen durch die KfW Bank. Solarstromspeicher, also Solar Akkus werden dort seit einiger Zeit gefördert. Der Tilgungszuschuss kann bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten für ein Solar Akku betragen.

Mit einem Solar Akku könnte der Anteil der Eigennutzung von Solarstrom deutlich steigern. Ohne Speicher liege dieser bei maximal 20 Prozent im Schnitt. Mit Solar Akkus könnte der Anteil aber auf weit über 80 Prozent ansteigen. Bis dahin dürfte aber noch ein langer Weg bevorstehen.

Bildquellenangabe: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de