Stichsägen im Praxistest

Wer Heimwerkerist, braucht natürlich eine Stichsäge. Der Markt ist voll mit Angeboten in praktisch jeder Preisklasse. Doch nicht immer ist das Schnäppchen aus dem Versand oder dem Baumarkt am Ende wirklich ein Hit. Meistens erweist es sich bereits nach wenigen Nutzungen als Reinfall. Vor dem Kauf sollten Heimwerker also unbedingt darauf achten, was wirklich bei einer Stichsäge wichtig ist. Die relevanten Punkte haben wir einmal für Sie zusammengetragen.

Ansatzpunkte für den Kauf von Stichsägen

Mit Stichsägen können Heimwerker nicht nur Holz und Gipskarton einfach schneiden, sondern auch teilweise Stein und Metall. Voraussetzung hierfür ist das richtige Sägeblatt. In der Regel sind Stichsägen in zwei Formen erhältlich. Entweder als Stab- oder als Bügelform. Der Unterschied liegt hier in der Griffausführung. Die Stabform findet sich häufig bei professionellen Geräten. Die Preise liegen dementsprechend höher. Die günstige Variante gibt es als Bügelform und kommt oft ab bereits 20 – 30 Euro daher. Während die Bügelform einfach mit einer Hand bedient werden kann, sind für due Stabform in der Regel beide Hände notwendig. Mit dieser Form lassen sich dafür aber auch deutlich präzisere Schnitte machen.

Akku oder Strom

Auch das ist bei Stichsägen ein wichtiger Punkt. Soll es eine reine Akkumaschine oder mit Stromkabel sein. Akkus haben Vorteile und bieten bessere Bewegungsfreiheit. Doch solche Stichsägen sind wesentlich teurer und haben unter dem Strich auch weniger Leistung als mit Stromkabel.

Bosch im Vordergrund

Vor allem die Stichsägen von Bosch weisen immer wieder gute Testergebnisse auf. Ein Großteil der Heimwerker entscheidet sich dabei für die Bosch PST 900 PEL Stichsäge, die auch eine Pendelhubfunktion bietet. Die Leistung beträgt 620 Watt und 3100 Umdrehungen pro Minute. Neben Bosch stehen die Stichsägen von Black und Decker bevorzugt auf den Wunschlisten der Heimwerker.

Das Sägeblatt

Beim Sägeblatt ist es entscheidend, wie es sich bewegt. Bei der Pendelhub Variante bewegt es sich nicht nur von oben nach unten, sondern auch vor- und rückwärts. Das führt beim Arbeiten zu einem deutlich besseren Ergebnis und der Vorgang fällt wesentlich leichter. Maschinen ohne Pendelhub haben zumeist auch weniger Leistung. Bei recht guten Stichsägen lässt sich das Pendelhub einfach auf Wunsch zuschalten. Normale Pendelhub Maschinen beginnen ab 50 Euro aufwärts. Die Stichsägen ermöglichen einen sofortigen Schnitt, ohne dass ein Loch zunächst vorgebohrt werden muss.

Kleiner Tipp am Rande

Damit Heimwerker das ausfransen beim Sägen verhindern, sollte das Werksstücks immer von links bearbeitet werden. Die später Sichtbare Seite liegt dann beim Bearbeiten unten. Entstandene Fehler lassen sich so einfach verstecken.

Bild: Bosch